Technik

5 Gründe für den Kauf einer Festbrennweite

In diesem Beitrag biete ich Euch fünf Gründe, die für den Kauf einer Festbrennweite und erzähle Euch warum Festbrennweiten für mich eine ähnliche Faszination auslösen, wie ein Ford Mustang mit 500PS. Gerade Fotografie Anfänger denken oft über die Objektivwahl nach, deshalb ist meine persönliche Liebeserklärung an Festbrennweiten  gerade für die interessant, die noch neu in der Fotografie sind.

1. Festbrennweiten sind schärfer!

Glaubt es oder glaubt es nicht, eine Festbrennweite ist immer schärfer als ein Zoom es je sein kann. Das liegt zum einen an der Anzahl der Linsen, die in Objektiven verbaut sind( Bei Festbrennweiten sind es weniger) zum anderen aber auch daran, dass Festbrennweiten von Werk aus besser auf ihre individuelle Brennweite justiert werden können. Natürlich gibt es hier im Hochpreissegment vereinzelt Ausnahmen, die klammer ich aber mal aus.

Deshalb mein Rat wenn Ihr Schärfe wollt, kauft Festbrennweiten!

2. Festbrennweiten sind kleiner!

Wenn Eure Kamera so ziemlich immer und überall treuer Begleiter ist(wie bei mir), ist der Faktor „Größe“ definitiv etwas, das Ihr bedenken solltet. Festbrennweiten sind bei gleicher Brennweite oft erheblich kleiner und auch leichter als Ihre Zoom Pendants. (Ausgenommen natürlich die Canon 85 1.2L Linse, die sich kein normalsterblicher leisten kann)

3. Festbrennweiten haben ein tolles Bokeh!

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Ihr kennt es alle, diese Schöne Unscharfe im Hintergrund. Das sogenannte Bokeh tritt immer dann auf, wenn die Blende möglichst weit geöffnet ist- je weiter sie geöffnet ist, desto schöner ist auch dieses Bokeh. Ein wie ich finde unverzichtbarer Teil eines guten Portraits und gerade das zeichnet eine Festbrennweite auch aus.

4. Festbrennweiten haben ein geniales Preis Leistungs Verhältnis!

Die Promis unter den Festbrennweiten sind sicherlich den meisten bekannt:  50mm 1.8 von Canon oder Nikon. Diese Objektive haben eine einfach großartige Abbildungsleistung für einen unnschlagbar günstigen Preis von um die 100-150€-  je nachdem, wo man es kauft. Dieses grandiose Verhältnis zwischen genialer Leistung und schmalem Preis findet man wirklich nur bei Festbrennweiten.

5. Festbrennweiten machen Dich zu einem besseren Fotografen!

Abschließend, der in meinen Augen wichtigste Grund, sich gerade am Anfang seiner Fotografenkarriere mit Festbrennweiten einzudecken. Die Arbeit mit einer Festbrennweite macht dich zu einem besseren Fotografen! Du lernst anders mit deinem Motiv umzugehen und vor allem: Die richtige Komposition zu wählen. Gleichzeitig bekommt man ein besseres Gefühl für die Wirkungen der verschiedenen Brennweiten und lernt schnell welches Motiv welche Brennweite benötigt.

Ich persönlich fotografiere hauptsächlich mit 35mm für Street, 50mm für Portrait und 85mm für Portrait.
In meinen Augen die besten Festbrennweiten, die man im Gepäck haben kann.

Wie seht Ihr das? Festbrennweite oder doch lieber Zoom? Wo seht Ihr die entschiedenen Vor- und Nachteile?

Was sagst du dazu?

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9 comments

  • Sorry, aber das ist absoluter Bullshit! Die Zooms der neuesten Generation sind mindestens genau so gut, wie die meisten alten Festbrenn-Scherben, insbesondere die Canon-Festbrenn-Scherben! Begeistert bin ich jedoch von der neuen ART-Serie von Sigma. Ich hatte alle meine Festbrennweiten verkauft, nun aber wieder ein Sigma 50mm 1.4 ART gekauft. Absoluter Tipp!

    • Hallo Volker,
      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Bitte beachte, dass wir uns hier ein kollegiales und positives miteinander wünschen und deshalb Kommentare wie „Bullshit oder „jämmerlich“ hier nicht erwünscht sind.

      Diese 5 Gründe stellen für Anfänger einen Fakt dar.

      Beispiel: Festbrennweiten sind schärfer:
      Wenn man mal in Betracht zieht, dass es kein Objektiv gibt, welches preislich in der Nähe des 50mm 1.8 ist und dabei gleichzeitig so scharf ist ist das durchaus ein valides Argument.

      Vielen Dank, für deinen Tipp mit dem 50mm von Sigma. Werden wir uns auf jeden Fall ansehen!

      Viele Grüße
      Martin von Lensarmy

      • Wenn Martin das sagt, muss es auch stimmen!
        Da wird dann sogar ein weniger scharfes aber günstigeres Objektiv schärfer als ein schärferes aber teureres Objektiv.
        Diese Logik nenne ich mal selbstgerecht XD

  • Punkt 1: gelogen!
    Punkt 2: stimmt!
    Punkt 3: stimmt, haben die neuen Zooms aber auch!
    Punkt 4: Das kann ich für die Canon 50 und 85mm 1.2 definitiv nicht bestätigen!
    Punkt 5: Ja klar! Und die Erde ist eine Scheibe!

    Sorry, aber wer so ein plumpes und antiquiertes Niveau hat, dem ist nicht zu helfen!!! Jämmerlich!

  • Kann ich nur unterschreiben, aber da muss auch die Quali stimmen. Das 50mm f1,8 ist niemals schärfer als ein ordentliches Zoomobjektiv z.B. L-Series.

    • Im Labor vielleicht. Aber dort fotografiere zumindest ich nicht :>

    • Hi Vincent,
      das stimmt, hochwertige L Serien sind deutlich schärfer als das 50 1.8, jedoch werden Anfänger mit geringem Budget beim 50 1.8 ein unschlagbares Preisleistungsverhältnis finden.

      • Das stimmt, ich wollte bloß den Unterschied erklären. Ich habe eine 600D mit dem Kit 18-55mm und einmal das 50mm 1,8. Ich mache bessere Fotos als manche Menschen mit 2000 Euro Objektive. Ich will nicht überheblich sein, leider ist das aber so.

  • An dem Text ist sehr vieles falsch. Zum Beispiel Kennzeichnet der Begriff Bokeh nicht die Unschärfe sondern die „Qualität der Unschärfe“ und wird nicht primär durch die Öffnung der Blende beeinflusst sondern durch deren Form. Diese wiederum hängt zwar auch von der Öffnung ab, aber in erster Linie von der Anzahl der BlendLAMELLEN.

    Und das Festbrennweite schärfer sind ist ein bewiesener Fakt aus den 80ern…ist allerdings schon lange überholt und bei Qualitätsobjektiven nicht mehr zutreffend.

    Grundlagenrecherche erwarte ich eigentlich schon von einem angeblichen Fachmagazin.

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