Kolumne

Mix it! Mit Fotocollagen gegen Fotografie-Müdigkeit

Kennt ihr die Fotografie-Müdigkeit? Die Kamera liegt seit Wochen in der gleichen Ecke, es hat sich schon eine leichte Staubschicht darauf angesammelt und die Motivation macht irgendwo Urlaub. Wenn die Lust am Fotografien mal Hops geht, ist das noch lange kein Beinbruch, denn aus solchen Löchern gibt es auch Auswege, keine Sorge.

Hier ein Vorschlag, der helfen kann: Fotocollagen!

Aus Alt mach Neu

Wieso der stetige Druck neue Bilder zu knipsen, wenn man aus den Alten auch ganz neue Dinge erschaffen kann? Zwangsläufig ist es so, dass das eigene Bildarchiv wächst und wächst, viele Fotos aus der Vergangenheit geraten schnell ins hinterste Eck- und dort bleiben sie oft auch. Wie wäre es, sich die alten Schinken einmal vorzuknöpfen? Das hat meist noch einen wunderbaren Nebeneffekt: Ihr werdet staunen wie sich eure eigenen Skills verbessert haben! Ein schönes Gefühl.

Neue Sichtweisen – neues Bildverständnis

Collagen sind eine tolle Möglichkeit, die eignen Bilder aus ganz anderen Blickwinkeln zu betrachten. Lässt sich ein Thema erkennen? Einzelne Bilder bekommen sofort eine andere Wirkung, wenn sie in ein großes Ganzes integriert werden. Es lassen sich vielleicht völlig neue Beziehungen zwischen unterschiedlichen Fotos erkennen. Dabei kann der Kreativität freier Lauf gelassen werden: Ob es eine Collage vom Urlaub 2010 ist oder sämtliche Arbeiten aus verschiedenen Jahren zusammengemixt werden – völlig egal! Collagen können sowohl thematisch als auch komplett willkürlich sein. Beide Ansätze werden trotzdem tolle Resultate haben. Das Tolle ist, dass die Collage-Technik zwangsläufig dazu führt sich tiefere Gedanken zu machen. Welche Bilder platziere ich nebeneinander? Wie gestalte ich die Grundordnung? Welche Fotos sollen dominant in den Fokus gerückt werden, welche nicht? Praktisch kann man mit einer einzigen Collage eine ganze Geschichte erzählen.shutterstock_176569019

Egal ob Oldschool oder modern

Wer es klassisch mag, der entwickelt seine Fotos (oder druckt sie aus) und geht dann Oldschool an die Sache heran. Also: Große Unterlage beschaffen, alle Bilder in die Mitte werfen und los geht es mit dem Schieben, Drehen, Wenden und Zurechtschneiden der Fotos. 

Wer keine Lust auf Schere und Kleber hat, der kann sich natürlich auch auf moderne Weise behelfen. Softwares wie zB. Picasa bieten das digitale Pendant. Aber: Egal ob Oldschool oder modern, eine Collage beutetet aktives Arbeiten mit Bildern. Es muss nicht immer das Fotografieren selbst sein, das einen in der eigenen Entwicklung voran bringt! 

Inspiration ahoi!

Eine Collage ist permanenter Wandel und Prozess. Es entstehen stetig neue Ideen und Gedanken beim „Basteln“. Die lahmen Gehirnwindungen kommen also ordentlich in Schwung – perfekt für neue Inspiration mit der Kamera. 

Also würde ich sagen: Ran an die Fotos, fertig? Los!

 

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